HÄUFIGE FRAGEN

1. Warum können Störungen in Rede, Sprache und Hören den Lernprozess beeinflussen?
 

• Umgangsfähigkeiten sind unerlässlich für die Lebenserfahrungen eines Kindes. Das Reden gibt bessere Vorbedingungen für die erkenntnismässige Entwicklung und das Lernen im Gesamten.
 

• Sprachverstehen, mündliche Ausdrucksweise, Lesen und Schreiben erfordern unterschiedliche jedoch miteinander verbundene Lehrmethoden, angewendet zur Aufnahme und Mitteilung von Ideen.
 

2. Kann ein Kind sich mitteilen ohne sprechen zu können?
 

• Kommunikation ist ein gegenseitiger Vorgang zweier Seiten, und vollzieht sich mittels Sprache, Redeweise und Körperausdruck. Sprache bildet sich aus verbundenen Wörtern. Redeweise ist eine übliche und grammatikalische geregelte Umgagsform.
 

• Ein Kind kann Sprechprobleme haben ohne Störungen in Redeweise und Umgang. Andere haben unterentwickelte Umgagsfähigkeit jedoch normale Sprache, wie bei Kindern mit Gefühlstörungen, die den richtigen Ton aber nicht der Lage entsprechende Redeweise finden, wobei sich Verstehens- und Darstellungsschwierigkeiten zeigen.
 

3. Wann soll ein Kind anfangen zu sprechen?
 

• Ein 12 Monate altes Kind verständigt sich mit seiner Umwelt durch Weinen, Gesten, Blicken, Geschrei und Lächeln, aber beginnt schon die Suche nach Umgang mit der Sprache.
 

• Mit zwei Jahren muss es genügend Mitteilungsfähigkeit haben um sich in seine Umwelt einzufügen. Es muss die Fähigkeit besitzen mit einigen Wörten zu bitten, befehlen, ernennen, verneinen usw. Ausserdem muss es mit Reden verbundene Situationen verstehen und auf Bitten der daran Beteiligten reagieren.
 

4) Mein Kind versteht mich aber spricht nichts. Was tun?
 

• Es ist nicht zu erwarten, dass ein mehr als 2 Jahre altes Kind eine grosse Verschiebung zwischen Redeverständigung und mündlichen Ausdruck aufweist, z.B. versteht alles was von ihn verlangt wird, aber kann sich nicht im Wort ausdrücken, obwohl begleitet mit Gesten um sich verständlich zu machen. Im diesem Falle ist es wichtig, dass ein Logopäde das Kind untersucht um die Gründe dieser Verschiebung zu bestimmen, die Familie zu orientieren und, wenn notwendig, mit einer Therapie einzugreifen.
 

5. Mein Kind spricht falsch. Wird es das alleine überwinden? Bis wann warten, bevor Hilfe suchen?
 

• Gelegentlich verwechseln um 4 Jahre alte Kinder noch einige Laute beim Sprechen. Es ist wichtig zu bestimmen ob dieser Fehler entwicklungsbedingt oder eine Abweichung in diesem Vorgang ist. Seit Anfang der Entwicklung ist es wichtig auf die Verständlichkeit der Aussprache zu achten z.B das Kind wird nur von seiner Mutter vestanden oder hat eine besondere für einige Zeit bestehende Sprechweise.
 

• Die Aneignung der Sprechlaute geschieht nach einem Entwicklungsmuster: die einfacheren Sprechlaute werden früher erworben und die komplexen /l/ und /r/ sind die letzten.

6) Was bringt die Eltern dazu logopädischen Beistand zu ersuchen:

Bei bis zu 6 jährigen Kindern (Kindergarten)
 

• Kinder die lange brauchen um anfangen zu sprechen

• Das Kind vermeidet Umgang

• Das Kind benuzt nur Gesten um sich zu verständigen

• Sein Sprechen ist unverständlich

• Verwechselt Laute beim Sprechen

• Unkontrollierter Speichelfluss

• Versteht nicht alles was ihm gesagt wird

• Nimmt die Geräusche seiner Umgebung nicht wahr

• Stottert

• Wird oft heiser

• Lispelt

• Offener Mund wenn wach oder schlafend

• Kommt mit zweisprachigem Umgang in Haus oder/und Schule nicht zurecht

   Bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren

• Versteht längere Anreden oder einbegriffene Handlungen nicht

• Weitschweifiges Reden

• Vergessen Wörter

• Stottern

• Sprechen wenig und suchen andere Art von Verständigung

• Sind nicht zu alphabetisieren

• Verwechseln Buchstaben beim Schreiben

• Übertragen Sprechschwierigkeiten auf das Schreiben

• Schwierigkeiten beim Lesen

• Verstehen das Gelesen nicht
 

7. Mein Kind benötigt das mehrmalige Wiederholen einer Anordnung und wenn es spricht drückt es sich unklar aus. Weist dieses auf ein Problem hin?
 

• Wenn ein Kind beständige Wiederholungen einer Anordnung benötigt, Lageverhältnisse nicht versteht, Tatsachen nicht berichten und Erzählungen nicht wiedergeben kann, lange Erklärungen für eine Sachlage gibt, so dass Zuhörer wegen der Weitschweifigkeit das Interesse.verlieren, dann ist es Zeit für eine Beurteilung des Höhr und Redevermögens.
 

• Wenn ein Kind sehr zerstreut ist, beständige Gehöhr-, Nase- und Kehlleiden hat oder hatte, reizbar ist, immer in seiner eigenen Welt zu leben und nicht zu hören scheint, Fernsehgeräht immer laut einstellt, Schwierigkeit mit Musik und Rythmus hat und Sprachlaute verwechselt, dann ist es ebenso Zeit für eine Untersuchung. 

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